Vor einiger Zeit ging ich mit Kaat zum letzten Mal (vorerst) in die Klinik, wo unter anderem ein Sehtest durchgeführt wurde.
Kaat trug eine „Piratenbrille“, in der sie Bilder mit einem Auge benennen musste, das immer kleiner wurde. Sie konnte die kleinen Bilder einfach nicht sehen. Aber ich bezweifelte ein wenig ihr Engagement, es schien, als hätte sie keine Lust dazu. Der Rat war, sechs Monate später wiederzukommen.

Im Februar gingen wir immer wieder, sie blieb trotz ihrer besten Bemühungen auf der gleichen Linie. Auf Anraten des Arztes vereinbarten wir einen Termin mit dem Augenarzt, wo wir an einem Montag im April gehen konnten. Es wurden erneut mehrere Tests durchgeführt und es stellte sich heraus, dass Kate wirklich eine Brille braucht.

Zum Glück war sie sehr hart und fand es nur ein bisschen aufregend und lustig, eine Brille auswählen zu können.
Also sofort am Mittwochnachmittag in die Stadt, wo wir uns alle schöne Gläser ausgesucht haben. Mit gefrorenen Figuren auf der Innenseite der Beine fand ich das selbst so schön

Am Freitag durften wir die Brille abholen und plötzlich hatten wir innerhalb einer Woche eine Tochter mit Brille! Kate war besonders zufrieden mit dem mitgelieferten Frozen-Brillenetui.

In der ersten Woche war es etwas gewöhnungsbedürftig und die Beine mussten noch einmal angepasst werden. Aber sie hat es sich selbst angezogen.
In der zweiten Woche bemerkte ich, dass sie es immer seltener aufnahm und daher wenig drauf hatte.
Ich bat sie, ab und zu die Brille aufzusetzen, wollte aber nicht schieben, schließlich sollte sie diese Brille nicht ablehnen.

Letzten Samstag stand ich während des Fußballspiels von Jet an der Schlange und erzählte es anderen Eltern. Ein Vater mit Brille, der Töchter trug, gab den Tipp klar: Sie hat eine Brille und sie gehört auf ihre Nase. Dann wird sie sich am schnellsten daran gewöhnen und du wirst es nicht verlieren ...

Natürlich war etwas drin! Jetzt, nach drei Tagen, kann ich feststellen, dass ich ihr sagen muss, dass sie sie aufsetzen oder die Brille viel seltener finden soll. Sie sehen also wieder, dass dies eindeutig auch für Kinder sehr angenehm ist!

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