Vor dem Schlafengehen ein Buch zu lesen, ist für Kaat eine gängige Praxis. Sie wählt oft, wie viele Kinder, immer wieder dasselbe Buch. Um es interessant zu halten, spreche ich immer gerne über das Buch. Fragen wie "Was würde passieren?", "Wo läuft etwas schief?" Und was denkst du?" oft vorbei. Schön, gemeinsam darüber zu sprechen. Und besonders schön, weil andere Gespräche auf diese Weise entstehen.

Wenn Kate ein Buch gut kennt, liest sie es immer gerne selbst. Ich finde es erstaunlich, wie gut ihr Gedächtnis ist. Sie weiß, wie man fast den gesamten Text genau "liest", ohne ihn tatsächlich lesen zu können, so klug! Zum Glück bekomme ich immer ein Kompliment, wenn das Buch herauskommt: "Gut gehört, Mama!"

Wo Kaat beim Lesen eines Buches immer noch leicht zu stimulieren ist, ist dies bei Fien und Jet eine andere Geschichte. Leider denken sie, dass sie dafür zu groß sind. Ein schönes Buch zu suchen ist schon eine Sache, aber sich Sorgen zu machen, dass es gelesen wird, ist eine andere! Immerhin gibt es so viele andere Dinge, die Aufmerksamkeit erregen und die leider nicht draußen spielen, sondern hauptsächlich auf Bildschirmen schauen: Fernsehen, Tablet und Telefon. Es ist eine ziemliche Aufgabe, sie daran zu hindern, besonders in den Wintermonaten zu viel Zeit damit zu verbringen. Eine Liste mit klaren Regeln bietet uns dann eine Lösung. Wir wenden diese Regeln nicht immer streng an, aber wenn es wirklich zu verrückt wird, ist es schön, die Liste verwenden zu können. Dies schafft etwas weniger Diskussion.

Aber sobald sie anfangen, das Buch zu lesen, ist es so aufregend… Besonders bei Jet muss das Buch so schnell wie möglich fertig sein. Es ist dann schwierig aufzuhören, bevor wir schlafen gehen, und wir müssen sehr schnell wieder nach einem neuen Buch suchen, was ein gutes Zeichen ist.

Was mir am besten gefällt, sind die Momente, in denen sie sich vorlesen. Große und kleine Schwester zusammen, ein schönes Bild!

 

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